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Stopover Hong Kong

Je nach Wahl der Fluggesellschaft, bietet sich die Möglichkeit, Zwischenstopps in unterschiedlichen Metropolen zu machen und so, ohne Transportmehrkosten, eine entfernte Großstadt seiner Wahl zu besuchen. Auf diese Art ist es außerdem möglich, die lange Flugstrecke, in meinem Fall 2004 und 2008 von Frankfurt (Deutschland) nach Perth (Westaustralien), etwas zu entschärfen.

Bei Cathay Pacific ist z.B. ein Zwischenstopp in der Millionenmetropole Hong Kong möglich.

 

Ein paar Fakten auf einen Blick:

  • Klima: (sub)tropisch, sehr heiß und schwül, Mitte Oktober bis Ende Dezember noch am besten zum Reisen (August bis Oktober ist Taifunzeit!)
  • Notwendige Reisedokumente: Reisepass
  • Währung: Hong Kong Dollar (HK$)
  • Stromanschluß: Wechselstrom 220 V, 50 Hz mit Dreikontaktstecker.
  • Zeit: MEZ + 7 Stunden (bzw. bei Sommerzeit MEZ + 6 Stunden)
  • Autofahren: Linksverkehr
    (vom Selbstfahren würde ich aufgrund des Verkehrsaufkommen abraten - Tram, Taxen, U-Bahn sind günstig und schnell)
 

 

Nach der Rückgabe 1997 an China hat Hong Kong für den Besucher nicht viel von seinem Extra-Status verloren. So gibt es immer noch eine eigene Währung, es herrscht Linksverkehr und neben Kantonesisch ist eigentlich so gut wie alles noch in Englisch geschrieben.

 


 
Bei den Stopoverangeboten hat man meistens die Auswahl zwischen einem Hotel auf dem Festland und auf Hong Kong Island. Da man innerhalb Hong Kongs ganz gut mit den Verkehrsmitteln (U-Bahn, Busse, Fähren, Taxi) von Ort zu Ort kommt, am besten die Hotellage nach der Mehrzahl der gewünschten Sehenswürdigkeiten auswählen.

Ich selbst hatte mich aus diesem Grund für ein Hotel auf Hong Kong Island entschieden, da sich hier die Bereiche "Central" und "Causeway Bay" mit den bekanntesten Gebäuden der Stadt sowie der Victoria Peak und diverse Parks befinden.
Hong Kong Island  
 
   
 
Flughafen Hongkong
Die Superlative begann schon am "award-winning" Flughafen mit einer 1,27 km langen Abfertigungshalle. Er wurde auf einer künstlichen Insel, dem einstigen unbewohnten Eiland Chek Lap Kok, erbaut und hat die Ausmaße von Kowloon (einem Stadtteil Hongkongs).
Zur Verkehrsanbindung gab es verschiedene Einzelprojekte, z.B. der sechsspurige Hafentunnel und die größte Straßen-Schienen-Hängebrücke der Welt, die Tsing-Ma-Brücke, die mit 1377 m Spannweite die Golden Gate Bridge in San Francisco übertrifft.
Flughafen Hong Kong  
 
   
 
Stadt der Gegensätze
Hongkong ist ein Großstadtdschungel, mit viel Verkehr und Prachtbauten (Bürogebäude, Banken, Hotels, etc.) auf der einen ...
Hochhausschluchten in Hong Kong  
 
... und renovier-, wenn nicht gar abrissbedürftigen (Sozial-)Wohnungen auf deren anderen Seite.
Alte Wohnhäuser in Hong Kong  
 
   
 
Stadt der Gegensätze - Teil 2

Ein architektonisches wie politisches Monument, gebaut, um Chinas Machtanspruch zu demonstrieren, ist die Bank of China - mit 367 m doppelt so hoch wie die Bank of Hongkong.
Da das Gebäude aber gegen die Regeln des Fengshui verstößt, trifft es auf starke Abneigung.

Anmerkung: Obwohl in Hong Kong das Geld regiert, orientieren sich die Menschen gerade auch in der Architektur stark an den Regeln des Fern Shui. So werden auch für bestimmte Zahlen bei Hausnummern und besonders bei Autokennzeichen zum Teil horrende Preise gezahlt.
Bank of China  
 
   
 
Stadt der Gegensätze - Teil 3

High Tech und modernste Elektronik das ist die moderne Seite von Hong Kong. Dennoch werden alte, bewährte Traditionen aufrecht erhalten.
So spielt Bambus als Gerüstmaterial nach wie vor eine entscheidende Rolle, ist es doch biegsam und stabil zugleich.

Rechts im Bild ist der Vorrat noch am Boden...
Bambusvorrat noch am Boden für den Gerüstbau  
 
... und hier auf breiter Fläche am (Hoch)Haus.

Bei der hohen Einwohnerzahl auf einer so kleinen Grundfläche (rund 7 Millionen Einwohner auf ca. 1100 Quadratkilometer) geht es gar nicht anders, als in die Höhe zu bauen.
Typisches Baugerüst aus Bambus  
 
   
 
Hong Kong traditionell

Traditionen werden nach wie vor groß geschrieben bzw. sind schlicht und ergreifend Teil des Lebens in der Millionenmetropole. So sieht man z.B. die typischen Fischerboote, die Sampans, auch im Victoria Harbour zwischen Luxusdampfern, Fähren und Kriegsschiffen herumschippern (hier macht gerade der Fischer an Deck Siesta ;-)).
Sampan  
 
Überall fallen neben den verbreiteten kleinen, moderneren Supermärkten (die jeweils extrem klimatisiert sind und eher die Größe eines begehbaren Kiosks haben), die typischen, chinesischen "Kleinläden" auf - vollgestopft mit frischen oder getrockneten Gemüsen, Früchten, Gewürzen und Kräutern und was sonst noch so vertrieben wird ...
Kleinläden in Hong Kong  
 
... oder die Marktstände in den engen Straßen.

Es ist durchaus spannend, hier einmal durchzulaufen - man sollte es nur schaffen, die diversen Düfte, die sich zwangsweise mischen, in Verbindung mit Smog, den Menschenmassen und dem schwül-heißen Klima zu verarbeiten ;-)
Markt in Hong Kongs engen Gassen  
 
Fleisch wird hier auch etwas anders als bei uns feilgeboten: Direkt aufgehängt beim Metzger ohne "echten" Laden mit Kühlung und Theke.
Fleischwaren-Darbietung in Hong Kong  
 
Natürlich darf ein weiteres Klischee nicht ignoriert werden: In den zahlreichen Parks sieht man oft Chinesen bei ihren täglichen Tai Chi Übungen. Hier eine Aufnahme aus dem Victoria Park.
Tai Chi Übungen im Victoria Park in Hong Kong  
 
Der Victoria Park liegt im Bereich "Causeway Bay" und ist sehr schön angelegt. Als besonderes Highlight für Sportler bietet er eine Kunststoffbahn, die im Park verläuft und nur den Joggern vorbehalten ist.
Victoria Park, Hong Kong  
 
   
 
Die alten Straßenbahnen der Hong Kong Tramways durchfahren die Bezirke auf Hong Kong Island in Ost-West-Richtung und fahren damit auch durch Causeway Bay. Hiermit kommt man auf Hong Kong Island sehr günstig von einem Bereich zum nächsten, so auch z.B. in die Nähe des großen Einkaufszentrums "Pacific Place", von dem aus man über Rolltreppen an einen der Eingänge zum Hong Kong Park kommt.
Tram auf Hong Kong Island  
 
Das Einkaufszentrum "Pacific Place" ist riesengroß und bietet Vielerlei - eben ein echter Konsumtempel :-)
Einkaufszentrum "Pacific Place" auf Hong Kong Island  
 
   
 
Der Hong Kong Park ist eine der grünen Lungen auf der Insel, in der man den Stress der engen Straßen hinter sich lassen kann.

Neben einer wunderschönen Anlage mit künstlichen Teichen und Vogelflughalle ist hier auch ein Teemuseum beherbergt (die Angabe aus einem Reiseführer mit zahlreichen Brautpaaren traf ebenfalls zu).

Mehr zum Thema
Hong Kong Park  
 
   
 
In der Nähe liegt auch die Station der Victoria Peak-Tram. Die Fahrt zum Victoria Peak, der Gipfelregion um die mit 522 m höchste Erhebung der Insel, verläuft relativ unspektakulär bietet aber schon hier einen guten Blick auf die Stadt.

Der Ansturm auf den Peak ist besonders gegen Abend groß, hier heißt es oft anstellen (auch für die Einwohner Hong Kongs ist dies ein beliebtes Ziel).

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Victoria Peak-Tram  
 
   
 
Garden Road

Hong Kong Park und Peak Tram Station liegen an der Garden Road.

Über diese kommt man entweder Richtung Zentrum (hier im Bild die Lippo Towers) oder man geht sie weiter hoch und kommt zu den Hong Kong Zoological and Botanical Gardens.
Garden Road mit Blick auf die Lippo Towers (Hong Kong Island)  
       

       
  Weitere Sehenswürdigkeiten, die meist im Rahmen einer Stadtrundfahrt angefahren werden:  
 
Hong Kong Convention and Exhibition Centre

Hier finden zahlreiche Messen statt. Auf dem Vorplatz steht eine große goldene Blüte: Die Bauhinea, Stadtblume von Hong Kong.
Hong Kong Convention and Exhibition Centre  
 
Von dem Vorplatz hat man einen guten Blick auf das gegenüberliegende Festland, auf den Ortsteil Kowloon. Hier entsteht das größte Gebäude der Stadt, das International Commerce Centre, kurz ICC (hier links im Bild, Ansicht aus 2008), mit einer Gesamthöhe von 484 m.
International Commerce Centre, kurz ICC (Hong Kong)  
 
Damit löst es das Two International Finance Center (kurz 2 IFC) auf Hong Kong Island ab, das "nur" rund 415 m hoch ist (hier rechts im Bild). Hier ebenfalls der Blick von der Halbinsel des Convention Centres.
Two International Finance Center (kurz 2 IFC) auf Hong Kong Island  
 
   
 
Repulse Bay

In der Repulse Bay kann man das berühmte Hochhaus mit dem "Fenster" (laut Fengshui aufgrund des Drachens, der zum Meer will) und den Tin Hau Tempel, der der Schutzherrin der Seefahrer geweiht ist, bewundern.

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Repulse Bay  
 
   
 
Dschunkenstadt Aberdeen

In der Dschunkenstadt Aberdeen kann man eine etwa halbstündige Sampanfahrt unternehmen. Neben der Bootsfahrt an sich waren vor allem die Einblicke auf die Boote sehr interessant, wobei von der ehemals großen Ansammlung nur noch wenige Dschunken übrig sind.
Hier findet man auch das aus Filmen bekannte "Jumbo Boat Restaurant".

Mehr zum Thema
Dschunkenstadt Aberdeen  

 

 

Meine persönliche Meinung hierzuMeine Meinung zu dieser Etappe:
Eine absolut faszinierende Metropole. Die Eingewöhnung an den immensen Verkehr und die Menschenmassen hat etwas gedauert, aber nachdem sich der anfängliche Streß gelegt hatte, hat es einfach nur noch Spaß gemacht durch die Hochhausschluchten zu laufen und alles zu bestaunen (Wem Smog, Streß und Trubel zu viel werden: Rauf auf den Peak: Frische Luft beim Spazieren und eine gigantische Aussicht belohnen dafür).

Die zum Stopover-Programm gehörende Stadtrundfahrt fand ich ganz praktisch, um nach Aberdeen und Repulse Bay zu kommen. Für den Victoria Peak hat es sich in jedem Fall gelohnt die Fahrt mit der Peak-Tram auf eigene Faust zu unternehmen, so bleibt mehr Zeit auf dem Peak und ein Spaziergang auf der Lugard Road bietet den besten Blick auf die Stadt (auch bei dem nicht optimalen Wetter 2004 (2008 war es zum Glück besser).

Übrigens: Obwohl Weltmetropole, fällt man als Europäer in jedem Falle optisch auf ;-)

Und zum Stopoverpaket von DerTour selbst:
Das Hotel B.W.Rosedale on the Park (2004) bzw. auch das Hotel City Garden (2008) waren sauber und gut eingerichtet, das Personal sehr freundlich und hilfsbereit und das Frühstück lecker. Die im Preis beinhaltete Stadt- und Inselrundfahrt ist wirklich informativ und somit würde ich sagen, dass das Paket absolut zu empfehlen ist, um einen ersten Eindruck von der Millionenmetropole zu erhalten.

 

 

 

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