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Westaustralien

   
 
Gloucester Nationalpark

Der Nationalpark bietet vom Parkplatz am Picknickplatz zahlreiche kürzere oder längere Wanderwege an (der längste ist rund 10 km lang).

Picknickplatz im Gloucester Nationalpark am Gloucester Tree (Westaustalien, Nähe Pemberton)
 
 
 
Gloucester Tree

Der Baum ist nach dem Duke of Gloucester benannt, der 1946 zu Besuch war als die ersten "Leiterstufen" angebracht wurden.

Er ist wirklich schon von unten beeindruckend - die Aussichtsplattform befindet sich in 60 m Höhe.

Die wie eine Wendeltreppe in den Stamm geschlagenen Eisen (153 an der Zahl) erlauben einen guten Durchblick zum Boden (Vor- oder Nachteil?) und wirken nicht unbedingt vertrauensfördernd – sind aber sehr stabil und wackeln in Stammnähe auch nicht.

Wenn man bedenkt, ganz zu Beginn, als der Baum auf Eignung als Fire Lookout geprüft wurde, kletterte der Forstarbeiter mittels eines Klettergürtels hinauf und benötigte dafür 6 Stunden.

Ich gebe zu, wohl war mir nicht so ganz bei der Sache, das Schild "Tree Climbing Risk", tat zunächst einmal sein übriges - den ersten Anlauf habe ich dementsprechend noch nach ca. 8 m abgebrochen
  • Gedanke 1: Schon sehr hoch
  • Gedanke 2: Nach oben klettern ok, aber dann die ganze Strecke – mit Blick nach unten!! - auch wieder ´runter?
  • Gedanke 3: Ist das wirklich so anstrengend wie das Schild erwarten lässt?
Da aber sowohl ´rein logisch betrachtet nix passieren konnte und außerdem hinterher zu Hause wohl der Ärger groß sein würde, es nicht getan zu haben, ging es noch einmal hinauf, nun bis zur Plattform und der Ausblick ist wirklich grandios (auch der nach unten).

Zum Größenvergleich ein Bild von mir (ich bin 1,78 m groß/ klein).
Gloucester Nationalpark (Westaustralien)
  Eisenstangen als Wendeltreppe um den Gloucester Tree (Westaustalien, Nähe Pemberton)
  Meine Wenigkeit als Größenvergleich am Gloucester Tree (Westaustralien)
 
 
 
Gloucester Tree - Der Aufstieg

Das Klettern geht Stufe für Stufe immer um den Baum herum langsam nach oben. Beim Klettern nach oben bekommt man zunehmend eine bessere Übersicht über ...
Gloucester Tree - Wendeltreppe aus Stahlstangen nach oben
  ... den Picknickplatz, ... Gloucester Tree - Der Aufstieg, Ausblick Picknickplatz
 
... den Gloucester Tree selbst, hier mit einem Seitenast, bei dem sich gerade die Rinde löst, ...
Gloucester Tree - Der Aufstieg, Ausblick Seitenast
  ... den Eukalyptuswald im Nationalpark, ... Gloucester Tree - Der Aufstieg, Ausblick Eukalyptuswald
 
... bis man fast oben ist und nun direkt die Aussichtsplattform von unten sieht.
Gloucester Tree - Der Aufstieg, Ausblick Cage
 
 
 
Gloucester Tree - Blick von oben

Nach 153 Stufen, zahlreichen Fotos (von denen zahlreiche nicht das zeigten, was sie sollten...) und kräftigem Verschnaufen endlich oben - und die Aussicht ...

über dem Dach des Waldes ...
Gloucester Tree - Aussicht über den Eukalyptuswald im Gloucester Nationalpark (Westaustralien)
  ... bzw. nach unten als Belohnung. Gloucester Tree - Aussicht nach unten
 
Hier in der Aussichtsplattform kann man erkennen, dass die Krone des Baumes zum Teil gekappt wurde.

Der Käfig selbst besteht aus stabilen Metallgittern.
Aussichtsplattform Gloucester Tree oben
 
 
 
Cascades

Ein weiteres Highlight im Gloucester Nationalpark liegt etwas weiter weg. Ein kurzer Spaziergang vom dortigen Parkplatz aus führt zu dieser Aneinanderreihung von (flachen) Wasserfallstufen.
Cascades, Holzbohlenweg (Gloucester Nationalpark, Westaustralien)
 
Wenn man sich nicht mit dem Anblick von vorne (siehe rechts) begnügen möchte, kommt man auch seitlich an die Cascades über den im Bild oben gezeigten Holzbohlenweg heran.
Cascades (Gloucester Nationalpark, Westaustralien)
 
 
 
An das Wasser kommt man direkt, hier sollte man sich auf den rutschigen Felsen aber in Acht nehmen.
Cascades (Gloucester Nationalpark, Westaustralien)
    Cascades (Gloucester Nationalpark, Westaustralien)
 
 
 
Für gewöhnlich führt noch ein Weg weiter, dieser war leider 2008 aufgrund defekter Brücke gesperrt.
Cascades (Gloucester Nationalpark, Westaustralien)
   


 

Meine persönliche Meinung hierzuMeine Meinung zum Gloucester Nationalpark:
Absolut einen Besuch wert. Den Gloucester Tree selbst habe ich 2004 besucht. Die Kletteraktion setzt jede Menge Adrenalin frei und hält eine gute Weile wach ;-)

Wer nicht selber klettern möchte, kann ja anderen dabei zu sehen - gemütlich auf einer Bank sitzend. Beim Klettern aufpassen: Ein Rucksack ist hinderlich und man sollte auch bedenken, dass man bei Gegenverkehr nicht gut ausweichen kann - also (lautstarke) Rücksprache mit den Leuten am anderen Ende des Baumes halten.

2008 war ich bei den Cascades, die im australischen Frühjahr gut Wasser führten. Leider war der Weg zur Brücke gesperrt, da diese kaputt war. Gegen Ende des Sommers soll hier leider nur wenig Wasser fließen und das Ganze daher nicht ganz so eindrucksvoll sein.

 
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