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Reiseziel Great Ocean Road in Victoria

Dies ist die wohl schönste Küstenstraße Australiens. Sie erstreckt sich rund 300 km zwischen Warrnambool und Anglesea und bietet eine Reihe beeindruckender Küstenabschnitte, mit Schwerpunkt im Port Campbell Nationalpark. Bei gebuchten Touren werden zumeist nur die "wichtigsten" Stellen angefahren. Doch die Great Ocean Road besteht nicht nur aus den 12 Aposteln oder der London Bridge.

 
Im folgenden der Ablauf aus Richtung Grampians/ Warrnambool kommend, mit Ziel Melbourne.
Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Gleich nach Warrnambool informiert das Schild darüber, dass nun eine der berühmtesten Straßen Australiens beginnt.

Start Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Boat Bay

Sehr schöne erste Eindrücke von der Küste bekommt man von Warrnambool kommend in der Nähe von Peterborough gleich zu Beginn. Die Küste wird hauptsächlich von Sandstein/ Kalkstein gebildet, der dem ständigen Wirken von Wellen und Wind ausgesetzt ist und dadurch erodiert. Ergebnis sind die zum Teil stark skulpturierten Steilwände am Ufer und Steinsäulen im Wasser.
Boat Bay, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
  Bay of Martyrs

Hier setzt sich die stark erodierte Küste fort.
Bay of Martyrs, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Peterborough

Eine kleine Ortschaft, durch die man kommt und in der man eine kleine Pause einlegen kann. Vorsicht, die Hauptstraße führt durch einen Golfplatz - "Beware Golfers hitting over road" - das gebe es in Deutschland garantiert nicht :-)
Peterborough, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
The Grotto

Einen kleinen Spaziergang, rund 700 m, vom zugehörigen Parkplatz entfernt, kann man von einer Plattform aus "The Grotto" betrachten - eine lochartige Auswaschung im Kalkstein.
The Grotto, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
London Bridge

Das der Kalkstein irgendwann den Kräften von Wasser und Wind nachgeben muß, konnte man hier 1990 feststellen, als der einer der beiden natürlichen Bögen einbrach ("Londonbridge has fallen down").
London Bridge, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
The Arch

Ein natürlicher Sandsteinbogen. Wenn man darüber hinweg zur entfernten Küste schaut, kann man hier bereits die 12 Apostel sehen.
The Arch, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Port Campbell

Kleiner gemütlicher Küstenort und namensgebend für den Nationalpark.
Port Campbell, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Loch Ard Gorge / Island Archway

Eine weitere interessante Bucht, bei der die Erosion durch Wind und Wetter eine einzelne "Brücke" hat stehen lassen - so war es zumindest noch bei meiner Tour 2004. Namengebend war das Schiff "Loch Ard", das 1878 hier zerschellte (nicht umsonst heißt der Küstenabschnitt auch "Shipwreck Coast", denn es gab noch mehr als 100 weitere Schiffe, die hier untergingen).

Update Juni 2009: Die Kraft der Naturgewalten hat inzwischen auch hier zugeschlagen - es stehen nun mehr nur noch die beiden Säulen, der Bogen selbst ist eingestürzt.
Loch Ard Gorge, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
     
 
The 12 Apostles

Wohl neben der London Bridge das bekannteste Touristenziel - und das überlaufenste, was durch die relative Nähe zu Melbourne begünstigt wird. Hier wurde eigens ein Touristenzentrum errichtet, inklusive großem Parkplatz, der auch zahlreiche Busse aufnehmen kann. Hier besteht außerdem die Möglichkeit einen Hubschrauberrundflug zu unternehmen. Nicht ganz billig, aber bei schönem Wetter mit Sicherheit lohneswert. Update: Der Apostel vorne links ist inzwischen leider auch der Erosion zum Opfer gefallen und eingestürzt.
The 12 Apostles, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
Während das obige Bild das bekanntere der 12 Apostels ist, sieht man in der anderen Richtung noch zwei weitere davon. Zu dem Strand, den man links unten an der Steilküste erkennt, kann man an einem weiteren Parkplatz (Richtung Melbourne) hinabsteigen (siehe nächstes Bild).
The 12 Apostles, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Gibson Stairs

Dies ist der Abstieg zum Strand hinunter. Dieser gewährt einen ganz anderen Blick auf die Apostel (siehe nächstes Bild).
Gibson Stairs, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
Gibson Stairs und ein Apostel

Sie müssen nur wenig am Strand entlang laufen und schon können Sie die Größe der Apostel von unten auf sich wirken lassen.

Während am "Hauptparkplatz" der 12 Apostel reges Treiben herrscht, teilt man sich den Strand hier unten nur mit Surfern und ein paar weiteren Individualtouristen.
Gibson Stairs, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Otway National Park

Hier muss man sich nun für eine Weile von der Küste verabschieden, denn die Great Ocean Road führt nun ein Stück in Richtung Landesinneres.

Mehr zum Thema
Otway National Park, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Apollo Bay

Nun geht es wieder weiter an der Küste entlang. Die folgenden Ortschaften sind besonders in der Ferienzeit gut besucht, wirken aber dennoch relativ "klein und familiär" - Apollo Bay hat ja auch gerade einmal rund 1400 Einwohner.
Apollo Bay, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
Der Ort bietet einen weitläufigen Sandstrand, mit Sicherheit herrlich bei schönerem Wetter als es hier der Fall war.
Strand Apollo Bay, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Cape Patton Lookout

Nicht mehr als eine größere Haltebucht, aber mit einem herrlichen Blick an der Küste entlang.
Cape Patton Lookout, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
Wie "klein" und schmal die Great Ocean Road ist, läßt sich hier ganz gut sehen (da sind die Bundesstraßen in Deutschland zumeist breiter - und besser ausgebaut).
Cape Patton Lookout, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Sheoak River Valley und Sheoak Falls

Von einem kleinen Parkplatz führt ein schmaler Weg zu einem kleinen Wasserfall. Ein kurzer, etwa 15-minütiger Spaziergang endet in einer Sackgasse mit den Sheoak Falls und dem dazugehörigen natürlichen Pool.

Mehr zum Thema
Sheoak Falls, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Lorne

Der nächste gemütliche Ort auf der Route ist ebenfalls besonders zur Ferienzeit gut besucht. Hier lohnt sich ein Besuch bei den Erskine Falls und Teddy´s Lookout, beide mit einer kurzen Autofahrt zu erreichen.

Mehr zum Thema
Lorne, Great Ocean Road (Victoria, Australien)
 
 
 
Doch nicht nur in der Natur gibt es etwas zu sehen, auch interessante Bauweisen von Häusern am Hang - auf einen Keller muß hier wohl verzichtet werden.
Great Ocean Road (Victoria, Australien)


 

Meine persönliche Meinung hierzuMeine Meinung zur Great Ocean Road:
Einfach genial: So übertrieben der Titel für die Straße selbst ist, so traumhaft ist Aussicht auf die Küste. Die schmale Straße schlängelt sich kurvig an der Küste entlang, an manchen Stellen dreht sie ab Richtung Inland. Zur Fahrt ist Konzentration notwendig, aber die Aussicht entschädigt für alles.

An allen wichtigen Stellen (Buchten, Lookouts...) sind mehr oder weniger große Parkplätze, so daß man gut anhalten kann. Die meisten Plätze liegen in unmittelbarer Nähe zum Parkplatz oder sind gut über einen kurzen Spaziergang zu erreichen.

Da die Great Ocean Road zu den beliebtesten Toptouristenzielen gehört, sollte man zumindest an den 12 Aposteln möglichst früh eintreffen, um den Bushorden zu entgehen.

Der kleine Abstecher in den temperierten Regenwald im Otway Nationalpark lohnt sich nicht nur zum Vertreten der Füße. Er ist wirklich eine grüne Oase und gibt einen guten Einblick in die Vielgestaltigkeit von Australiens Lebensräumen.

Übrigens: Ich bin die Strecke von Warrnambool aus nach Melbourne gefahren, das nächste Mal fahre ich definitiv hin und zurück (wahrscheinlich von Melbourne) - das lohnt sich auf jeden Fall :-)

 

 

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