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Autos und Fahren in Australien

Da nun doch auch immer Fragen in Richtung Auto/ Fortbewegen in Australien gestellt werden, habe ich noch dieses Kapitel eingebaut.

Bei den weiten Strecken und durch die Möglichkeit, flexibler unterwegs zu sein, bietet es sich an, ein Auto zu mieten. Welches, hängt nicht nur vom Geschmack ab und was den Komfort beim Fahren angeht, sondern auch was man bevorzugt bzw. nutzen möchte: Allrad oder nicht, PKW oder Camper.

Auf dieser Seite daher zum Orientieren

 

 

Gemietete Autos 2004
 
Westaustralien

Da ich unbedingt in den Nambung und den Kalbarri National Park wollte, sollte es für diese Tour im Norden von Perth ein Allradfahrzeug sein.

Der KEA 4WD Camper erlaubt zudem das Übernachten im Wagen. Praktisch ist das aufklappbare Dach, so ist der Wagen nicht übermäßig hoch. Weiteres plus gegenüber einem Hitop: Es staut sich nicht allzuviel heiße Luft im Innern (die Klimaanlage funktioniert nur sinnvoll in der Fahrerkabine).
Anmerkung: Zur Anzeige im "offenen" Zustand einfach über das Bild rechts fahren.
KEA 4WD Camper
  Hier einmal die Alternative in Form eines Allradcampers von Britz als Hitop. (fotografiert im Kakadu Nationalpark 2008, nicht selbst gemietet) Britz Hitop Camper
 
 
 
Von Adelaide nach Sydney

Diese Route fand auf asphaltierten Straßen statt. Für mehr Komfort wurde hier ein PKW gewählt. Europcar hat hierbei die nächstgrößere Variante als gebucht bereit gestellt, einen Ford Falcon (übernachtet wurde in B&B oder Motels).
Für lange Strecken ein angenehmeres Fahren und ein Tempomat hilft, Strafzettel zu vermeiden ;-)
PKW Ford Falcon


 

Meine persönliche Meinung hierzuMeine Meinung zu diesen beiden Fahrzeugen von 2004:

Der Allrad-Camper von KEA bot mehrere Vorteile: Beliebiges Campen und fahrbar auf allen gefahrenen Pisten, hier wäre ich mit einem PKW nicht (gut und erlaubt) vorangekommen. Der Fahrkomfort läßt etwas zu wünschen übrig. Die neueren Modelle sind hier allerdings qualitativ besser.

Zum PKW: Eigentlich war ein kleineres Auto bestellt, aber ich war doch dann froh, dass mir Europcar dieses Upgrade hinstellte: Der Ford Falcon bot einen sehr angenehmen Fahrkomfort gerade auch bei längeren Strecken und der Tempomat (eigentlich unnötiger Schnickschnack, ich sehe es ja ein) hilft bei den vielen Tempolimits in Verbindung mit Polizeikontrollen das Urlaubsbudget zu schonen ;-)

Nicht zu verachten bei einem größeren Auto: Das Gepäck passt bequem in den Kofferraum und entzieht es so dem Blick neugieriger Personen - eine nützliche Diebstahlprophylaxe.

 

 

 

Gemietete Autos 2008

Bei dieser Reise hätte ich zwar für beide Strecken (Südwesten / Stuart Highway) beim gleichen Typ bleiben können, aber ich wollte einmal sehen, welcher mir besser gefällt. Für beide Strecken sollte es auf jeden Fall ein Camper sein, in dem ich zur Not übernachten konnte, wenn ich das Tagesziel nicht rechtzeitig erreicht hätte (weil ich mich einmal mehr nicht von den Sehenswürdigkeiten losreißen konnte...).

 
Westaustralien - Der Südwesten

Der neue Campervan von KEA (VW-Bus) bietet viel Fahrcomfort - vor allem wenn man das Glück hat, ein fast nagelneues Fahrzeug zu bekommen :-)

Anmerkung: Zur Anzeige im "offenen" Zustand einfach über das Bild rechts fahren.
KEA VW-Bus Camper
 
 
 
Von Darwin nach Adelaide

Von Darwin nach Adelaide Auch bei diese langen Route sollte ein spontanes Übernachten möglich sein, die Wahl fiel auf den Britz Hitop Campervan 2WD.

Anmerkung: Für einen Blick ins Innere einfach über das Bild rechts fahren.
Hitop Camper von Britz
 

  Die beiden Camper im Vergleich:
 
KEA VW-BusKEA Camper (VW-Bus)
Britz Hitop-CamperBritz Hitop Camper
 
  • mehr Fahrkomfort
  • Aufstellbares Dach (= weniger windanfällig beim Fahren, keine "stehende" Luft)
  • Diesel
  • Schaltung: Automatik
  • 4 Personen können dank Rückbank mitfahren (Übernachten aber eher für 2 geeignet)
  • "etwas klappriger"
  • Hitop, bei starkem Wind deutlich spürbar
  • ca.-Maße: Länge 5 m, Breite 1,7 m, Höhe 2,5 m
  • Benziner (70 Liter Tank)
  • Schaltung: manuell (5 Gänge)
  • Für 2 Personen plus Kind zugelassen
    (keine erlaubte Sitzmöglichkeit während der Fahrt im "Wohnraum")
 
KEA VW-BusSonstiges:
Britz Hitop-CamperSonstiges:
 

Die Rücksitzbank muß für das Bett umgelegt werden. Ein Tisch läßt sich in einer Halterung einsetzen. Der Clou: Der Beifahrersitz kann gedreht werden und bietet so direkt einen Sitzplatz am Tisch.

Man kann direkt aus der Fahrerkabine in den "Wohnraum" gelangen. Der Wagen bietet sogar einen kleinen Fernseher.

Mit Hilfe von Holzbrettern, die zwischen die beiden Rückbänke gelegt werden baut man das Bett auf.

Durch das Hitop hat man insgesamt mehr Stauraum. Der Britz bietet aber auch im Vergleich allgemein mehr Stauraum, außerdem neben dem normalen (Gas-)Kochfeld noch eine kleine Mikrowelle.


 

Meine persönliche Meinung hierzuMeine Meinung zu diesen beiden Fahrzeugen von 2008:

Jeder hat so seine Vorteile. Das Fahren hat mir mit dem KEA deutlich mehr Spaß gemacht und war entspannender, er macht alles in allem einen qualitativ besseren Eindruck (zumindest der neue, den ich hatte).

Der Britz hat seine Stärken woanders: Für das Campen war er die praktischere Lösung - er bietet viel mehr Stauraum für Kleidung, Taschen und Proviant.

An Verbrauch muß man bei beiden mit rund 15 Liter pro 100 km rechnen (sind eben nicht so windschnittig wie PKW!), zumal bei Verwendung der Klimaanlage, die übrigens beide haben!

 

 

 

Autofahren in Australien

Der Linksverkehr ist zwar nicht Jedermanns/-fraus Sache, aber man kann sich dann doch relativ gut daran gewöhnen. Die Weiten Australiens und der (zumindest außerhalb der Großstädte) eher geringe Verkehr erleichtern das Fahren aber erheblich. Das Fahren ist damit zumeist stressfreier als in Deutschland.

Auf ein paar Eigenheiten muß man sich dennoch einlassen, was aber durchaus machbar ist:

 
Linksverkehr

Hier wird "falschherum" gefahren und das sollte man sich am Anfang immer vergegenwärtigen. Besonders an touristischen Zielen findet man aber auch immer wieder Hinweistafeln, die einem das in Erinnerung rufen.
Fahren, Linksverkehr
 
 
 
Eigentümlichkeit in Melbourne

Sie wollen (im Linksverkehr!) rechts abbiegen? So einfach ist das nicht immer - in einer Großstadt mit viel (Gegen)Verkehr und Straßenbahnen, ohne den Verkehr auszubremsen.
Melbourne hat sich etwas Raffiniertes ausgedacht und die Stellen an denen die Methode "Right turn from left only" gilt sind so gekennzeichnet...
D.h.: Soweit links einordnen, dass nun die Ampeln des Verkehrs, der von links kommt, gelten und dann mit dessen Grünphase weiterfahren - logisch, oder?
Fahren, Right turn from left only in Melbourne
 
 
 
Befahrbarkeit der Route

Je nach Region muß man sich nicht nur bei den Pisten und Gravelroads informieren, ob man sie befahren kann. Obwohl AUstralien in vielen gebieten lange Zeit knochentrocken ist, werden auch geteerte Straßen oftmals nach der Regenzeit unbefahrbar.

Erkennbar ist dies zu jeder Zeit an den Hinweisschildern "Road Subject to Flooding". Gerade auch im Norden gilt dies für den Stuart Highway - und das nicht nur für ein paar Meter Strecke!
Fahren, Road Subject to Flooding
 
 
 
Lange Strecken

Auf den Überlandfahrten sieht man immer wieder die Erinnerung, doch zu rasten und nur aufmerksam unterwegs zu sein.


Dies passiert teilweise übrigens mit sehr deutlichen Plakaten.
Fahren, Fatigue is fatal
 
 
 
Diese Hinweise sollte man beherzigen - zahlreiche Autowracks am Stuart Highway verdeutlichen das (wobei einige einfach liegengebliebene Rostlauben darstellen).
Fahren, Autowrack
 
 
 
Tanken

Die Entfernungen schlagen auch bei den Hinweise/ Werbeschilder für die nächsten Tankstellen zu Buche. Lustig für Europäer, besonders auch am Stuart Highway - eben typisch für Australiens Verhältnisse alles etwas weiter, größer und entfernter.
Aber hilfreich: So sollte die Planung des nächsten Tankstopps kein Problem darstellen (übrigens: lieber einmal zu viel getankt als irgendwo stehen bleiben...).
Fahren, Tanken und Tankstellen
 
 
 
Road Trains

Die berühmt berüchtigten langen LKW auf Australiens Landstraßen sind nicht zu unterschätzen - und das betrifft nicht nur die Länge (z.B. bei Überholmanövern), sondern auch deren Geschwindigkeit.
Mein Tipp: Wer eine Road Train im Rückspiegel auf sich zu kommen sieht - bei nächster Gelegenheit links ´ranfahren und eine kurze Pause einlegen, das schont die Nerven enorm... (der Fahrer auf dem rechten Bild fuhr immer weiter auf dem Randstreifen, bis er schließlich überholt wurde...)
Fahren, Road Train verfolgt Caravan
 
 
  Die langen Kolosse sind schon beeindruckend. Fahren, Road Train im Northern Territory
 
 
 
Typische Routen sind beschildert, aber man sollte überall mit den "Straßenzügen" rechnen, besonders in entlegenen Gebieten versorgen sie die Regionen.

Besonders viele konnte ich auf den Strecken zwischen Darwin und Katherine sowie zwischen Katherine und Alice Springs sehen.

Rechts das Schild stammt vom Highway 1 in Westaustralien...
Fahren, Road Train Route
 
 
 
... das hier vom Stuart Highway, hier sind sie dann auch zum Teil "etwas" länger.
Fahren, Road Train Route
 
 
 
Tiere

Besonders auf den entlegenen (Outback)Strecken und bei Dämmerung und Nachts nicht zu unterschätzen.

Die zwei Fahrten bei Dämmerung und einbrechender Nacht im Roten Zentrum haben mir gereicht: Die Viehweiden sind nicht eingezäunt und so hat man nicht nur mit Känguruhs, Wildpferden und Kamelen, sondern auch mit einer beträchtlichen Anzahl an Kühen zu rechnen.
Fahren, Wildpferde
 
Überall warnen Schilder vor Tieren, die die Straßen überqueren: Känguruhs, Kühe, Schafe etc.

Oftmals "die nächsten XY Kilometer". Eigentlich unnötig im Outback - hier sollte man immer damit rechnen (und eigentlich ist es egal, welche Tierart)!
Fahren, Warnung Animals on road
 
Anderes Motiv, aber gleiche Aussage. Gerade durch die Road Trains, die sich durch nichts aufhalten lassen, sieht man morgens des öfteren "neue" tote Tiere am Straßenrand.
Fahren, Warnung Animals on road
  Grids

Diese gehören zur Landwirtschaft bzw. Viehwirtschaft dazu. Sie verhindern bei eingezäunten Gebieten, dass das Vieh über die Straße in andere Gebiete gelangt. Der Graben ist mit Stahlschwellen überbaut, über die man normalerweise ohne langsamer zu werden fahren kann.
Fahren, Grids
 
 
 
RFDS Emergency Roadstrip

Auf den Highways wird der Platz nicht nur von Tieren und Road Trains benutzt. Ein Abschnitt des Stuart Highways zwischen Coober Pedy und Glendambo im südaustralischen Outback kann auch schon einmal zur Landung von Flugzeugen des RFDS (= Royal Flying Doctor Service) dienen, wie dieses Schild andeutet...
RFDS Emergency Roadstrip
 
... und so sieht er dann auch aus. Ich muß gestehen: Ich habe unwillkürlich nach hinten geschaut - nach vorne war ja ansonsten kein Fahrzeug zu sehen...
RFDS Emergency Roadstrip
 

 

 

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